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Biogas Hammah
Zehn engagierte Landwirte gründen eine Biogas-Gesellschaft in Hammah.

Zehn engagierte Landwirte gründen eine Biogas-Gesellschaft in Hammah.
Die Biogas Hammah GmbH & Co. KG ist das Ergebnis einer Idee von zehn Landwirten im Kreis Stade, sich mit einer gemeinschaftlichen Biogasanlage ein zweites Standbein aufzubauen und die eigene wirtschaftliche Lage zu sichern.

Mit UMWELTSCHUTZ NORD fanden die Landwirte den geeignetem Partner für die Planung und den Bau ihrer Biogasanlage.

Goosen
Traunsteiner Silo in Hammah für die Versorgung der Bio-Gasanlage mit Silage

Die Wirtschaftlichkeit wurde schon nach kurzer Zeit erreicht, so dass bereits nach zehn Monaten über einen weiteren Ausbau nachgedacht wurde.

Die BÖCK AG war an dem Projekt mit dem Bau einer grossen Siloanlage (Siloplatte 26x75 m) nach System "Traunsteiner Silo" beteiligt.

Die Ausgangssituation
Um die Landwirtschaft ökologisch und ökonomisch zukunftsorientiert zu gestalten, informierten sich Landwirte aus Hammah, Kreis Stade, über den Bau und Betrieb einer Biogasanlage.

Ihre Betriebe sind allesamt in der Ortschaft Hammah angesiedelt. Der Bau einer Biogasanlage für jeden einzelnen Landwirt ist zum einen begrenzt durch mangelnden Bauplatz in Hofnähe zum andern ist nicht bei jeder Hofgröße die Wirtschaftlichkeit einer Einzelanlage gewährleistet.

Von der Idee zur Lösung
Der Bau einer außerhalb des Ortes gelegenen Biogasanlage, die von den Landwirten gemeinschaftlich getragen wird, löste das Platzproblem und gewährleistet die Wirtschaftlichkeit für jeder einzelnen Teilhaber.

Die Gülle wird täglich von den landwirtschaftlichen Höfen abgefahren und in dem Gülleannahmebehälter der Biogasanlage gesammelt. Der Vorteil: innerhalb des Ortes entfallen die bis dahin offene Güllelagerung und die damit verbundenen Geruchsbelastungen. Grund genug für die Gemeinde, das Vorhaben der Landwirte mit einer schnellen Änderung des Flächennutzungsplans tatkräftig zu unterstützen. Auch die Bewohner von Hammah loben das Projekt, da praktisch keine Geruchsemissionen mehr entstehen.

Der gemeinschaftliche Betrieb der Anlage
führt nicht nur bei der Gülleabfuhr, sondern auch bei der koordinierten Ausbringung zu verminderten Emissionen und zu Einsparungen von Arbeitszeit. Die Landwirte profitieren sowohl von der vergorenen hochwertigen Gülle als auch von der Vergütung der in das öffentliche Netz eingespeisten Energie.

Die bei dem Vergärungsprozess gebildete Abwärme
wird zu Beginn ausschließlich für den Betrieb der Anlage verwendet, soll aber zukünftig zur Wärmeversorgung einer nahe gelegenen Schule und Sporthalle eingesetzt werden.

Die erfahrenen Fachleute von UMWELTSCHUTZ NORD haben die Idee der Landwirte in jeder Phase begleitet: von der Finanzierungsberatung über die Planung bis zum Bau der Biogasanlage. Auch während des Betriebes steht UMWELTSCHUTZ NORD jederzeit zur Verfügung und gewährleistet durch Analysen im eigener Labor den reibungslosen Ablauf und die Optimierung des Biogasprozesses.

Das Fazit
Für den Landwirt ist eine Biogasanlage ein zukunftsorientiertes, lukratives zweites Standbein. Zudem findet er mit dieser ökologischen Landwirtschaft sowohl bei den Behörden als auch bei den Nachbarn große Zustimmung.

BÖCK AG Trostberg, Jan. 2003

 

 

 


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