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Naturgesetze für die "Katz"
Amerkungen zum richtigen Siloabdecken
Naturgesetze für die „Katz"?

Bakterien und Mikroorganismen bedürfen einer eigenen Welt - einen speziellen Lebensraum.

Einen aeroben Lebensraum - Mist, Luft- und Sauerstoff, zum Abbau organischer Substanzen.
Jene sind aerobe Bakterien, Hefen, Pilze, Schimmel, Clostriedien, sie sind schon in der Natur vorhanden, arbeiten vorzüglich, wenn wir sie lassen. Kompost und Humus sind ihre Produkte.

Im Gegensatz, der anaerobe- sauerstofffrei Lebensraum zur Vergärung, von Silage, Wein, Gas ect. , diesen müssen wir Landwirte, Winzer, Lebensmittel- und Energieerzeuger optimal gestalten. Diese anaeroben Bakterien müssen sich erst durch unser Zutun entwickeln. In der Silage sollen es 100.000.000.000. Milchsäurebakterien je 1 gr. TM sein.
Die Landwirte, Winzer, Lebensmittelerzeuger sind aus Schaden durch nicht beachten der Naturgesetze schon klüger geworden.

Anaerobe Bakterien können sich ihren Lebensraum nicht selber schaffen, der Mensch als Wirtschafter muss dies bewerkstelligen. Dabei gibt es keine Kompromisse. Wenn doch, dann mit erheblichen Qualitätsverlusten an der Silage, am Wein, oder am Substrat für Gas ect. bis hin zum Verderb des zu lagernden Gutes.
Bei der Energiegewinnung über Biomasse gehen viele Einsteiger den Weg der Ignoranz. Sie gehen so genannte „faulende Kompromisse" ein. Decken ihre Substrathaufen nicht ab oder nur ungenügend. Rechnen sich den eintretenden Schaden vorher nicht aus, der sich aber sicher beim nicht abgedeckten Freigärhaufen einstellen. Dies geht hin bis zur Insolvenz, bei der nicht nur die Biogasanlage einfließt sondern auch Haus und Hof gefährdet sind (Grundschuld - zur Fremdkapitalsicherung).

Euphorie ist notwendig und Ansporn für Pioniere. Pioniere haben immer schon Lehrgeld bezahlt für das, was sie noch nicht wussten. Nur was sich zurzeit abspielt in unserem Lande der teueren Energie, hat den Anschein, als wären bekannte, gelehrte Naturgesetze für die „Katz"

Neueste Errungenschaft im Biogasbereich der „Silomountain". Bei 30.000 cbm (1,5 GW) nicht abgedeckter Silage, wird der „Silomountain" zum Reaktor.

Der dabei eingegangene, sprichwörtliche „Faule- Kompromiss" entsteht durch die Aktivitäten der aeroben Bakterien, Hefen, Pilze, Mikroorganismen, die wie eingangs erwähnt, bereits überall in der Natur vorhanden sind. Diese vielfältige, ich nenne sie „Kompost AG" und
ihre Mitbewerber die „Verrottungs-Kompanie", arbeiten Tag und Nacht.
Diese Gesellschaft hat gerne Regen, Sonne und Wärme von unten. Dabei kämpfen sie sich Zentimeter für Zentimeter in die ungeschützte Oberfläche des „Silomountain" hinein und schrecken nicht davor zurück toxische, tödliche Stoffe- Gifte auszuscheiden um vorwärts zukommen.
Selbst der Jahrhundert Winter 2005/2006 in Bayern mit seinen Schneemassen, hat es nicht geschafft, dass diese ungesicherten „Silomountain" zu geschneit blieben, sie strahlten - Wärme.
Dabei wird mutwillig Vergeudung von im Substrat gespeicherter Sonnenenergie akzeptiert.

Kurzum, was kostet so ein „Fauler Kompromiss" für 1,5 GW Anlage ein „Silomountain" mit 30.000 cbm hat eine Bodenplatte von ca. 9.000 qm, eine Scheitelhöhe von ca. 8 - 9 m, ergibt eine Oberfläche ca. 10.000 qm.In der arbeiten sich die „Kompost AG" und ihre Mitbewerber die „Verrottungs-Kompanie" die seit dem Schnittzeitpunkt der Pflanze aktiv sind, in die ungeschützte Oberfläche des nicht abgedeckten „Silomountain" ein. In 3 - 4 Monaten erreichen sie eine Tiefe von einen halben Meter (50 cm) verfaulte, vergammelte, vergiftete z.B. Maissilage. Ein cbm Maissilage hat einen Wert von gut 20,-- € 10.000 x 0,5 x 20,-- € gibt 100.000 € Verlust.
Dieses verfaulte mit Penicillin, Hefen durchsetzte Substrat hemmt zusätzlich die Vergärung von guter Silage, da in der Regel diese Silage durch den Fermenter läuft, Ärger bis zum Ende des „Silomountain".

Abhilfe ist ganz einfach. Planen sie von Anfang an, eine mehr Kammern Fahrsiloanlage mit ein, deren Oberfläche Sie in der Abdeckung sicher handhaben können. Der wöchentliche Entnahmevorschub von 2lfm kann auch mehr sein, ist dabei einzuplanen. Sie haben im ersten Jahr schon ein Drittel der Siloanlage erwirtschaftet und von Anfang an Freude und Erfolg.

Denn für die „Bezwingung" eines solchen „30.000 Silomountain" brauchen sie ein Jahr, Nerven wie Drahtseile und eine gut gefüllte Expeditionskasse die nach dem Experiment leer ist. Und wer hat die schon?


Gerhard Maier

 

 

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